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Anmeldung:

Frau Kirchberger
Tel:  089/ 30622-270
Fax: 089/30622-7460

Sprechstunden:
Mo. - Fr. 8:00 - 12:00 Uhr
Mo. - Do. 14:00 - 16:30 Uhr

 

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Leitung:

Prof. Dr. Günter K. Stalla

 

Mitarbeiter:
Prof. Dr. Ludwig Schaaf
Dr. Johanna Pickel
Dr. Caroline Sievers
Anastasia Athanasoulia
Maria Angeles Bazarra-Castro
Christina Dimopoulou
Matthias Auer

Doris Goy-Alsing
Sylvia Lang
Nina Massahi
Iris Miedl
Sandra Sachenbacher
Evi Stettberger


 

Was sind Hormone?

Hormone überwachen als chemische Botenstoffe die Arbeit von Drüsen und anderen Organen. Zu ihren Aufgaben zählen Fortpflanzung, Wachstum, Stoffwechsel und die Reaktion des Organismus auf Stress. Hormone werden durch ein kompliziertes Rückkopplungssystem gesteuert, das wie ein Thermostat bei der Zentralheizung funktioniert. Einige Hormone werden übergeordnet von der Hirnanhangsdrüse und einem Bereich des Zwischenhirns aus gesteuert.

 

Hormone übermitteln Informationen:

Drüsen bilden Hormone und geben sie dann ins Blut ab. An ihren Zielzellen angelangt "docken" Hormone an passende Stellen auf den Zellen an, den so genannten Rezeptoren. Hier übermitteln sie ihre Nachricht, so das beispielsweise die Muskelzelle nach dem "Andocken" von Insulin beginnt,  Zucker aus dem Blut in den Muskel aufzunehmen - der Blutzuckerspiegel also sinkt.

 

Chemischer Aufbau von Hormonen:Hormone sind sehr unterschiedlich zusammengesetzt. So bestehen die so genannten Peptidhormone vor allem aus Eiweiß, während die so genannten Steroidhormone überwiegend aus Fetten aufgebaut sind. Die Hormone der Hirnanhangsdrüse und des Zwischenhirns (Hypothalamus) sind Peptidhormone während die kortisonähnlichen Hormone aus der Nebennierenrinde und die Geschlechtshormone Steroidhormone sind.

 

So entstehen Hormonerkrankungen:

Je nach Erkrankung spielen verschiedene Faktoren eine Rolle:

• Veranlagung: z. B. bei Typ 2 Diabetes mellitus

• Vererbung: z.B. bei einer seltenen Tumorerkrankung, die mehrere Drüsen betrifft

• Fehlgeleitetes Immunsystem: so zerstören z.B. Immunzellen körpereigene Bauchspeichel- oder Schilddrüsenzellen bei Typ 1 Diabetes mellitus oder einer Form der Schilddrüsenunterfunktion (Autoimmun-Thyreoiditis)

• Äußere Faktoren: z.B. Jodmangel führt zu Schilddrüsenvergrößerung und Schilddrüsenknoten

• Genetische Veränderungen (Mutationen) oder andere Änderungen des Wachstumsverhaltens von Zellen lassen Tumore entstehen, die zu einer vermehrten Bildung und Ausschüttung von Hormonen führen.