Neuroradiologie
Das klinische Tätigkeitsfeld der Abteilung für Kernspintomographie umfasst die bildgebende Diagnostik des zentralen Nervensystems im Bereich Neuroradiologie. Es werden sowohl stationäre als auch ambulante Patienten des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie untersucht.
Diagnostisches Spektrum und häufige Fragestellungen:
- Erstdiagnostik bei affektiven Störungen, Psychosen und dementiellen Prozessen
- Entzündlichen ZNS-Erkrankungen (beispielsweise Multiple Sklerose)
- Differentialdiagnostik primärer und sekundärer Hirntumore und Tumoren der Hypophyse
- Neurodegenerative Erkrankungen (beispielsweise Morbus Alzheimer)
- Erkrankungen der Basalganglien (beispielsweise Morbus Parkinson) und Multisystematrophien
- Neurovaskuläre Erkrankungen
- Hirnmorphologische oder –metabolische Veränderunge bei Stoffwechselerkrankungen, Entwicklungsstörungen, Fehlbildungen
- Differentialdiagnostik neuropädiatrischer Syndrome
Die Magnetresonanztomographie (MRT) wird an einem modernen Kernspintomographen mit einer Feldstärke von 1.5 Tesla durchgeführt und ermöglicht neben konventionellen MRT-Techniken auch spezielle Untersuchungverfahren. Diese zusätzlichen Techniken erlauben die ergänzende nicht-invasive Untersuchung von krankheitsbedingten mikroskopischen Veränderung und Stoffwechselprozessen am lebenden Gehirn und unterstützen damit die Differentialdiagnostik, Prognoseeinschätzung, Therapieplanung und Therapiekontrolle neuropsychiatrischer Erkrankungen.
MRT Techniken:
1.
Standardsequenzen und Kontrastmittelgabe
2. Spezielle Untersuchungverfahren:
1H-MR-Protonenspektroskopie
Diffusionsbildgebung- Perfusionsbildgebung
- MR-Angiographie
Funktionelle MRT (FMRT) und kombinierte FMRT/ Elektroenzephalographie (EEG)


