
Ziele des Instituts
Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie verbindet auf einzigartige Weise Grundlagenforschung, klinische Forschung und Patientenversorgung im Bereich der Psychiatrie und Neurologie. Depression und Angsterkrankungen bilden den Schwerpunkt der Forschung und klinischen Behandlungsangebote.
Die große Bedeutung der Depression sowohl für den Einzelnen als auch die Gesellschaft geht bereits aus der Tatsache hervor, dass allein in Deutschland ca. 4 Millionen Menschen an einer depressiven Störung leiden. Jeder zehnte Bundesbürger erkrankt daran ein- oder mehrmals im Leben. Außerdem erhöht eine Depression das Risiko für das Auftreten anderer Erkrankungen erheblich, wie z.B. für Herzkreislauf- Erkrankungen, Morbus Parkinson oder die Alzheimer´sche Demenz.
Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie hat sich zum Ziel gesetzt, die Ursachen der Depression zu erforschen und auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse neue Diagnose- und Therapieoptionen zu entwickeln. Die interdisziplinäre und patientenorientierte Organisation aller Wissenschaftler und Ärzte in Forschungsgruppen stellt den direkten Austausch zwischen der Grundlagen- und der klinischen Forschung sicher. Klinische Beobachtungen, die auf der Diagnostik und dem Therapieprozess beruhen, fließen in neue Fragestellungen und Forschungskonzepte ein. Sie werden direkt an die präklinischen Laboratorien zur Untersuchung kausaler Mechanismen weitergeleitet. Umgekehrt finden Erkenntnisse der Grundlagenforscher direkten Eingang in die Konzeption der klinischen Studien.


