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Pressemitteilungen


Datum: 30.03.2012
Titel: Link Intern Kleine Moleküle sollen krankhafte Stressreaktionen korrigieren
Kurzfassung: Um den Stressfaktor FKBP51 in seiner biologischen Funktion zu beeinflussen, gelingt Max-Planck-Forschern das Design einer chemischen Substanzklasse, die Grundlage zur Wirkstoffentwicklung zukünftiger Antidepressiva sein kann.....
   

Datum: 05.03.2012
Titel: Link Intern Prof. Walter Zieglgänsberger zum Ehrendoktor der Technischen Universität München ernannt
Kurzfassung: Für seine herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Schmerzforschung zeichnete die TU München Walter Zieglgänsberger aus...
   

Datum: 31.01.2012
Titel: Link Intern Nasenspray gegen Panikattacken?
Kurzfassung: Das erst kürzlich entdeckte Neuropeptid S kann über die Nasenschleimhaut ins Gehirn aufgenommen werden und seine angstlösende Wirkung dort direkt entfalten, zeigen aktuelle Experimente mit Mäusen....
   

Datum: 23.01.2012
Titel: Link Intern Mehrzahl depressiver Patienten zeigt veränderte Stressreaktivität
Kurzfassung: Mit Hilfe moderner Nachweismethoden weisen Max-Planck-Forscher nach, dass bei der überwiegenden Mehrzahl depressiver Patienten deren molekulares Stresssystems verändert reagiert....
   

Datum: 13.01.2012
Titel: Link Intern Bilder von Nahrungsmitteln erzeugen Hunger
Kurzfassung: Erstmalig weisen Max-Planck-Forscher wissenschaftlich nach, was der Laie schon immer wusste: Alleine der Anblick leckerer Speisen macht Appetit. Die aktuelle Studie an gesunden jungen Männern belegt, dass sich die Menge am neurosekretorischen Eiweißhormon Ghrelin im Blut durch die optische Stimulation mit Bildern von Nahrungsmitteln erhöht. Als Hauptregulator steuert Ghrelin sowohl unser Essverhalten als auch körperliche Prozesse zur Nahrungsverwertung...
   

Datum: 02.12.2011
Titel: Link Intern Trauma-Erkrankung verhindern
Kurzfassung: Auch wenn niemand vor traumatisierenden Erlebnissen geschützt werden kann, ist die Entwicklung einer Posttraumatischen Belastungsstörung durch frühe medikamentöse Intervention vielleicht zu verhindern. Studien in der Maus identifizieren CRHR1 Antagonisten als mögliche zukünftige präventive Wirkstoffe...
   

Datum: 18.11.2011
Titel: Link Intern Auszeichnung zum Emil Kraepelin Professor 2011 geht an Prof. Kerry Ressler
Kurzfassung: Für seine Forschung zur Aufklärung der molekularen und zellulären Krankheitsursachen von Angst-basierten Erkrankungen wurde Prof. Kerry Ressler von der Emory University aus Atlanta zum Emil Kraepelin Gastprofessor 2011 ernannt. .....
   

Datum: 09.11.2011
Titel: Link Intern Gene sagen Nebenwirkung voraus
Kurzfassung: Welcher Patient zu Beginn einer Therapie mit Antidepressiva einen Anstieg von Suizidgedanken erleben wird, kann möglicherweise bald durch sein individuelles Genprofil bestimmt werden. Bei Kenntnis des Risikos können Maßnahmen für eine intensivere Betreuung und größere Sorgfalt bei der Eindosierung ergriffen werden.....
   

Datum: 27.10.2011
Titel: Link Intern Wissenschaftler messen erstmals Trauminhalte
Kurzfassung: Mit Hilfe luzider Träumer gelingt es die Aktivität des Gehirns beim Träumen sichtbar zu machen. Traum und Realität einer Handbewegung führen zu vergleichbarer Hirnaktivität. Luzide Traumstudien ermöglichen erste Schritte zu echtem „Traum-Lesen“....
   

Datum: 08.10.2011
Titel: Link Intern Argentinische Staatspräsidentin Dr. Cristina Fernández de Kirchner ehrt Prof. Florian Holsboer mit dem renommierten Luis Federico Leloir Preis
Kurzfassung: Im Rahmen der Eröffnung des Polo Cientifico y Tecnológico in Buenos Aires wird Prof. Holsboer in Anerkennung seines persönlichen Einsatzes zur Förderung der Wissenschaft mit dem argentinischen Staatspreis ausgezeichnet...
   

Datum: 06.10.2011
Titel: Link Intern Stress beeinflusst Kognition - Max-Planck-Forscher entdecken molekulares Bindeglied
Kurzfassung: Das Protein DRR1 wird durch Stress aktiviert und beeinflusst über die Bündelung von Aktinfasern die Architektur der Zelle. In Folge ist die Signalübertragung zwischen Nervenzellen als auch das Lernverhalten verändert.....
   

Datum: 20.09.2011
Titel: Link Intern Stress nach der Geburt verursacht spätere Lernschwäche
Kurzfassung: Das Stress induzierte Neuropeptid Corticotropin-releasing hormone (CRH) beeinflusst Lernen und Gedächtnisleistung. Aktuelle Studien zeigen, dass nachgeburtlicher Stress das Lernverhalten erwachsener Mäuse verschlechtert. Eine verringerte neuronale Kommunikation spezifischer Hirnregionen ist dafür verantwortlich...
   

Datum: 01.09.2011
Titel: Link Intern Kontrolle der Angst entschlüsselt
Kurzfassung: Corticotropin-releasing Hormon (CRH) kann Angst nicht nur verstärken, sondern auch verringern, je nachdem, in welchem Bereich des Gehirns das Hormon ausgeschüttet wird – das ist das überraschende Ergebnis des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie....
   

Datum: 10.08.2011
Titel: Link Intern Weniger Angst nach REM-Schlaf
Kurzfassung: Patienten, die unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung leiden, reagieren oft auf harmlose Objekte oder Situationen mit übersteigerter Angst. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie konnten nun zeigen, dass REM-Schlaf maßgeblich an dem Verlernen von Angst beteiligt ist....
   

Datum: 26.07.2011
Titel: Link Intern Eduardo Arzt wird mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt
Kurzfassung: Bundespräsident Christian Wulf würdigt die Verdienste um besondere deutsch-argentinische Beziehungen auf dem Gebiet der Wissenschaften und Forschung....
   

Datum: 18.07.2011
Titel: Link Intern Personalisierte Depressionstherapie des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie gewinnt m4 Award 2011
Kurzfassung: Mit mindestens 500.000 Euro fördert der Freistaat Bayern ein Projekt zur Entwicklung einer neuen Wirkstoffklasse für Antidepressiva. Diese zukünftigen Medikamente könnten speziell Depressionspatienten mit einer Stresshormonstörung helfen.....
   

Datum: 12.07.2011
Titel: Link Intern Schlaf verändert die funktionelle Verknüpfung im Gehirn
Kurzfassung: Mit Hilfe der Magnetresonanz Tomographie weisen MPI Wissenschaftler nach, wie sich im Schlaf die funktionell aktiven Verknüpfungen zwischen Gehirnregionen ändern....
   

Datum: 25.05.2011
Titel: Link Intern Stress verstärkt Alzheimer-Krankheit
Kurzfassung: Erstmalig wird im Tiermodell gezeigt, dass chronischer Stress zur Bildung des neurotoxisch wirkenden Beta-Amyloid-Proteins und zur Hyperphosphorylierung des Tau Proteins führt. Beide Veränderungen verursachen beim Menschen die bekannte Alzheimer Pathologie....
   

Datum: 27.04.2011
Titel: Link Intern Neue Antidepressiva-Zielstruktur in Sicht?
Kurzfassung: Genom Vergleich von Gesunden und Patienten identifiziert einen Transporter für Aminosäuren als krankheitsassoziierten Faktor bei der Entwicklung einer Depression...
   

Datum: 07.03.2011
Titel: Link Intern Bayerische Akademie der Wissenschaften beruft Victor Spoormaker in ihr Förderkolleg
Kurzfassung: Verbunden mit der Aufnahme in das hochkarätige interdisziplinär zusammengesetzte Förderkolleg ist ein dreijähriges Forschungsstipendium...
   

Datum: 21.02.2011
Titel: Link Intern Warum wir im Schlaf unser Bewusstsein verlieren
Kurzfassung: Aktuelle Studien dokumentieren, dass die Aktivität im neuronalen Netzwerk, verantwortlich für Selbstreflektion und Selbstwahrnehmung, beim Übergang vom Wach- in den Schlafzustand systematisch abnimmt...
   

Datum: 08.02.2011
Titel: Link Intern Doppelter Erfolg des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie beim NARSAD Young Investigator Award 2010
Kurzfassung: Weltweit größte private Stiftung zur Erforschung psychiatrischer Erkrankungen fördert gleich zwei Arbeitsgruppenleiter des Instituts....
   

Datum: 18.01.2011
Titel: Link Intern Max-Planck-Institut für Psychiatrie eröffnet Magnetresonanz-Zentrum
Kurzfassung: Modernste bildgebende Verfahren werden zukünftige Diagnostik und Therapieüberwachung neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen grundlegend erneuern...
   

Datum: 15.12.2010
Titel: Link Intern Wann macht Stress krank?
Kurzfassung: Die Empfindlichkeit auf Stress wird durch die molekulare Zusammensetzung der Bindungsstelle eines Nervenbotenstoffes festgelegt. Möglicherweise lässt sich dieser Rezeptortyp in einem verhaltensbiologischen Test bestimmen und so das individuelle Erkrankungsrisiko vorhersagen...
   

Datum: 13.12.2010
Titel: Link Intern EPIBLASTER: Neue effiziente Methode zur Analyse von Interaktionen zwischen Einzelnukleotid Polymorphismen (SNP)
Kurzfassung: Max-Planck Wissenschaftler haben eine effiziente GPU-abhängige Methode entwickelt um genomweite SNP Interaktionen in wenigen Tagen anstatt von Jahren zu analysieren. Die Software steht als download zur Verfügung...
   

Datum: 05.11.2010
Titel: Link Intern Lernen und Verlernen von Angst
Kurzfassung: Messung der Hirnaktivität bei Vorhersagefehlern kann helfen, normale und krankhafte Angst nachzuweisen. Bei der genutzten Messgröße handelt es sich um Aktivitätsänderungen, die immer dann nachweisbar werden, wenn ein vom Gehirn erwarteter Reiz ausbleibt, wenn das Gehirn also eine fehlerhafte Vorhersage verarbeiten muss...
   

Datum: 22.10.2010
Titel: Link Intern Buenos Aires - München: Zentren wissenschaftlicher Zusammenarbeit seit 20 Jahren
Kurzfassung: Im Rahmen der 14. Konferenz der Neuroendokrinologischen Sektion der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie wurde die seit 1990 bestehende enge Zusammenarbeit des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie mit Argentinien gefeiert.
   

Datum: 26.08.2010
Titel: Link Intern Im Schlaf ändert das Gehirn seine funktionale Organisation
Kurzfassung: Unser Gehirn ist im Wachzustand als „Kleine-Welt“ Netzwerk organisiert. Benachbarte Gehirnregionen kommunizieren über viele kurze Nervenfortsätze miteinander, stehen aber nur über wenige Verbindungen mit weit entfernt liegenden Hirnregionen in Kontakt. Neueste Studien des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie dokumentieren nun, dass diese Netzwerk-Organisation im Schlaf verändert wird. Diese Entdeckung erlaubt neue Einblicke in die Funktion des Schlafes bei der Konsolidierung von Erlebtem und Erfahrungen des Tages...
   

Datum: 21.07.2010
Titel: Link Intern Überraschung: Nicht Angst- sondern Sozialverhalten verändert
Kurzfassung: Das Neuropeptid Urocortine 3 ist an der Regulation der hormonellen und verhaltensspezifischen Reaktion auf Stress beteiligt. Ein Funktionsverlust von Urocortin 3 im Gehirn ruft jedoch keine Änderungen im Angstverhalten hervor. Stattdessen zeigen Testmäuse eine verbesserte Vermittlung von geruchsrelevanten Informationen zum Erkennen von und Erinnern an Artgenossen. Diese Erkenntnisse werfen ein neues Licht auf die Familie CRH-ähnlicher Neuropeptide, deren Funktionen, wie nun gezeigt, weit über die Vermittlung von Stress-assoziierten Verhalten hinausgehen....
   

Datum: 13.07.2010
Titel: Link Intern Wie beeinflusst Stress unsere Gedächtnisleistung?
Kurzfassung: Bei Stress-assoziierten Erkrankungen wie der Depression oder der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) treten häufig erhöhte Konzentrationen des Neuropeptids Corticotropin-releasing Hormone (CRH) im Gehirn auf. Daher wird seit langem vermutet, dass erhöhtes CRH mitverantwortlich für Krankheitssymptome wie verringerte Merkfähigkeit oder Flashbacks sind. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie konnten nun zeigen, dass CRH zu einer gesteigerten Aktivitätsausbreitung im Gehirn führt...
   

Datum: 28.06.2010
Titel: Link Intern Eine verkürzte Nachtruhe bringt unser Gehirn aus dem Takt
Kurzfassung: Eine einzige Nacht mit weniger Schlaf kann sich ungünstig auf unsere Wahrnehmung und Emotion auswirken. Wissenschaftler entdeckten nun mit Hilfe der funktionellen Kernspintomographie eine veränderte Ruhenetzwerkaktivität des Gehirns als wahrscheinliche Ursache....
   

Datum: 14.05.2010
Titel: Link Intern Vorhersage in Sicht: Wer wird durch ein traumatisches Erlebnis krank?
Kurzfassung: Opfer von Unfällen und Katastrophen können nicht vor den körperlichen und psychischen Folgen geschützt werden. Anders könnte es zukünftig aber für die Helfer, wie beispielsweise Feuerwehrmänner, Sanitäter und Soldaten aussehen. Ob sie aufgrund der Erlebnisse am Unfallort eine Posttraumatische Belastungsstörung entwickeln oder aber nicht gefährdet sind, kann möglicherweise durch eine einfache Messung des Schlafs nach einer Angstreaktion bestimmt werden...
   

Datum: 26.04.2010
Titel: Link Intern Psychotherapie auf dem Prüfstand
Kurzfassung: Für Patienten mit einer Phobie oder einer Trauma bedingten Angststörung ist die gezielte Konfrontation mit den Furcht auslösenden Reizen oder Situationen die erfolgreiche verhaltenstherapeutische Behandlung. Emotional höchst belastend ist jedoch, dass die Patienten meist für längere Zeit den Furcht auslösenden Reizen ausgesetzt werden. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München konnten nun in tierexperimentellen Studien zeigen, dass kurze, dafür aber häufigere Expositionen mit den Furcht auslösenden Reizen für den Abbau der Angst wesentlich erfolgreicher sind....
   

Datum: 07.04.2010
Titel: Link Intern Neue genetische Ursache der Panikstörung entdeckt
Kurzfassung: Krankhafte Ängste können viele Auslöser haben, können sich jedoch nur bei entsprechenden biologischen Voraussetzungen entwickeln. Jetzt dokumentieren klinische und präklinische Studien eine neue genetische Ursache von krankhaftem Angstverhalten. Bei betroffenen Patienten konnte eine sogenannte Risikovariante des TMEM132D Gens identifiziert werden....
   

Datum: 18.03.2010
Titel: Link Intern Lernen depressive Menschen schlechter?
Kurzfassung: Seit langem ist bekannt, dass Patienten mit Depression Schwierigkeiten haben, neues Wissen zu erlernen, wie z.B. das Merken von Wortpaaren. Bei der Testung dieses so genannten deklarativen Gedächtnisses schneiden sie schlechter ab als gesunde Probanden. Andererseits zeigen ihre motorische Lernfähigkeit und ihr sensomotorisches Gedächtnis von Handlungsabfolgen keine Beeinträchtigung. So erlernen Depressive mit vergleichbarer Schnelligkeit wie Gesunde, eine spezifische Abfolge von Nummern auf einer Computertastatur zu tippen...
   

Datum: 01.02.2010
Titel: Link Intern Suizidrisiko bei Depressiven steigt mit genetischer Veranlagung
Kurzfassung: Untersuchungen zu den genetischen Ursachen von Suizidverhalten bei depressiven Patienten assoziiert Varianten des Tyrosin Kinase 2 Rezeptor Gens (NTRK2) mit dem erhöhten Risiko von Suizidversuchen. Als Bindestelle für den Nervennährstoff BDNF (Brain Derived Neurotrophic Factor) besitzt NTRK2 eine wichtige Funktion zur zielgerichteten Netzwerkbildung von Nervenzellen und somit zur geordneten neuronalen Kommunikation. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie eröffnen mit den entdeckten Mutationen das Studium der molekularen Ursachen von Suizidverhalten...
   

Datum: 26.01.2010
Titel: Link Intern MPI Beteiligung am BMBF-Spitzencluster M4 für eine "Personalisierte Medizin"
Kurzfassung: Am 25.1 2010 fiel die Entscheidung der unabhängigen Jury zum „Spitzencluster-Wettbewerb“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin. Zu den Gewinner gehört der Münchner Antrag „m4 - eine neue Dimension in der Medikamentenentwicklung“. Das MPI für Psychiatrie wird zusammen mit der Ludwigs Maximillians Universität und Novartis Pharma AG für das Projekt zur Etablierung von Modellen für eine individuelle Tumortherapie mit insgesamt 1,2 Millionen Euro gefördert...
   

Datum: 08.11.2009
Titel: Link Intern Gene lernen aus Stress
Kurzfassung: Forscher des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie entdecken, wie schwerer psychischer Stress die Anlagerung einfacher chemischer Markierungen, sogenannter Methylgruppen, an unsere Erbsubstanz bewirkt und die Aktivität von Genen dauerhaft verändert. Dies gelang mit Hilfe von Mäusen, die nach der Geburt kurze Zeit vom Muttertier getrennt wurden und als Folge lebenslang erhöhte Stresshormone und verminderte Stresstoleranz zeigten. Beides sind bei entsprechender Veranlagung Wegbereiter für schwere Depressionen. Die Entschlüsselung dieser Gedächtnisbildung ist Gegenstand der Epigenetik, einer Forschungsrichtung, die zum Verständnis der Wechselwirkung von Genen und Umwelt zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Wissenschaftler hoffen, auf diesem Weg neue, auf das Individuum zugeschnittene, Therapien zu entwickeln..
   

Datum: 30.09.2009
Titel: Link Intern Gen für Sprachverarbeitung bei der Legasthenie gefunden
Kurzfassung: An Legasthenie leiden in Europa ca. 22 Millionen Menschen. Nicht lesen und schreiben zu können, trotz Schulbesuch und viel Unterstützung durch die Eltern, belastet viele Kinder in ihrer Entwicklung und führt nicht selten zu Schulabbruch und psychischen Problemen. Ein deutsches Forschungskonsortium hat erstmals ein Gen gefunden, das wesentlich die Regulation eines Glukosetransporters im Gehirn steuert und die Sprachverarbeitung bei Kindern mit Legasthenie beeinflusst. ...
   

Datum: 07.09.2009
Titel: Link Intern Vorhersage über Therapieerfolg bei Depression
Kurzfassung: Nach wie vor ist ungeklärt, warum eine Behandlung mit Antidepressiva bei ca. 30 % der Patienten mit Depression keinen ausreichenden Erfolg hat. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München untersuchten dieses Phänomen durch Analyse genetischer und klinischer Parameter der Patienten, um zu klären, welche Faktoren den Therapieerfolg vorhersagen...
   

Datum: 03.09.2009
Titel: Link Intern Stör mich nicht, ich schlafe: Warum wir trotz Geräuschkulisse weiterschlafen können
Kurzfassung: Schlaf ist ein lebenswichtiger Vorgang, und Schlafverlust führt zu massiven Beeinträchtigungen unserer kognitiven Leistungsfähigkeit. Daher ist es für das Gehirn von entscheidender Bedeutung, trotz fortlaufender Reize der Umgebung (z.B. Straßenlärm) einschlafen zu können und den Schlaf aufrechtzuerhalten. Andererseits können wir durch genügend starke Reize jederzeit geweckt werden. Wie verarbeitet das Gehirn also äußere Reize im Schlaf?...
   

Datum: 26.08.2009
Titel: Link Intern Über Depression und Schizophrenie
Kurzfassung: 20 Jahre ist er mittlerweile alt: der Zülch-Preis. Er wird jedes Jahr für besondere Leistungen in der neurologischen Grundlagenforschung vergeben. Dieses Jahr werden zwei Wissenschaftler geehrt, die Ursachen psychiatrischer Krankheiten auf molekularer Ebene erforschen: Florian Holsboer, Direktor des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München, und Daniel R.Weinberger vom National Institute of Mental Health in Bethesda, Maryland/USA, werden die Auszeichnung am 11. September in Köln entgegen nehmen.
   

Datum: 18.06.2009
Titel: Link Intern Neuer Wirkmechanismus für Medikamente gegen Angsterkrankungen identifiziert
Kurzfassung: Jeder siebte Bundesbürger entwickelt eine Angsterkrankung, die therapiert werden muss. Die gängigen anxiolytischen Medikamente basieren auf der Wirkstoffklasse der Benzodiazepine und führen zu einer schnellen Beruhigung und Verringerung der Angstgefühle. Unerwünschte Nebenwirkungen, wie Sedierung, die Entwicklung von Medikamententoleranz und Absetzprobleme bei längerfristiger Einnahme machen sie jedoch zu problematischen Arzneimitteln...
   

Datum: 01.06.2009
Titel: Link Intern Vermehrter REM-Schlaf als Biomarker für Stresserkrankungen entdeckt
Kurzfassung: Depression und Angsterkrankungen werden oft durch Stress ausgelöst. Die Patienten haben meist typische Schlafstörungen, vor allem sind ihre Traumschlafphasen intensiver und treten vermehrt auf. Welche depressions- und angsttypischen Symptome im Zusammenhang mit der Stresshormonregulation im Gehirn stehen, konnten nun Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie anhand eines Mausmodells klären...
   

Datum: 20.05.2009
Titel: Link Intern Wie funktioniert das Gehirn bei einer Panikstörung?
Kurzfassung: Patienten mit einer Panikstörung erleben ohne erkennbaren Auslöser wiederholt Zustände massiver Angst, die oft von körperlichen Empfindungen wie Herzrasen, Atemnot und Übelkeit begleitet werden. Tatsächlich werden diese Sinneseindrücke durch Fehlleistungen des Gehirns ausgelöst...
   

Datum: 20.01.2009
Titel: Link Intern Entwicklung neuer Antidepressiva durch enge Zusammenarbeit mit dem Lead Discovery Center der Max-Planck-Innovation GmbH
Kurzfassung: Die Grundlagenforschung der vergangenen Jahre am MPI für Psychiatrie identifizierte das FK506 bindende Protein 51 (FKBP51) als mögliches Zielprotein zur Behandlung von Depression....
   

Datum: 02.12.2008
Titel: Link Intern Dr. Elisabeth Binder erhält den Hormosan Forschungspreis für Psychiatrie 2008
Kurzfassung: Für ihre hervorragende empirische Arbeit im Bereich der psychiatrischen Grundlagenforschung erhielt Dr. Binder den mit 10 000 Euro dotierten Forschungspreis. Als Vorsitzender des Kuratoriums verlieh Prof. Hans-Jürgen Möller die Auszeichnung auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) Ende November in Berlin...
   

Datum: 30.10.2008
Titel: Link Intern Die Amerikanerin Helen Mayberg wurde Emil Kraepelin Professorin 2008
Kurzfassung: Für ihre herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der klinischen Neurowissenschaften ehrte das Max-Planck-Institut für Psychiatrie Professor Helen Mayberg mit der Ernennung zur Emil Kraepelin Professorin 2008. Ein gemeinsames Symposium zum Thema „New Therapeutic Findings in Depression“ des MPI´s und der Emory University School of Medicine, Atlanta/USA am 29. Oktober bot den feierlichen Rahmen der Ehrung...
   

Datum: 09.10.2008
Titel: Link Intern Professor Florian Holsboer hat die Aschoff-Medaille erhalten
Kurzfassung: Die Freiburger Medizinische Gesellschaft zeichnete Prof. Florian Holsboer für seine medizinischen und wissenschaftlichen Leistungen mit der renommierten Aschoff-Medaille aus. Zum Todestages ihres Namensgeber Ludwig Aschoff am 8. Oktober ehrte die Gesellschaft im Rahmen der Aschoff-Vorlesung den diesjährigen Preisträger...
   

Datum: 18.09.2008
Titel: Link Intern Dr. Damian Refojo wird selbstständiger Nachwuchsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für Psychiatrie
Kurzfassung: Mit seiner außerordentlichen wissenschaftlichen Leistung überzeugte Dr. Damian Refojo das international besetzte Auswahlgremium der Max-Planck-Gesellschaft. Die noch in diesem Jahr einzurichtende selbstständige Nachwuchsgruppe am Max-Planck-Institut für Psychiatrie ist dabei nur die erste Phase des speziellen Förderprogramms zur Stärkung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Argentinien...
   

Datum: 01.09.2008
Titel: Link Intern Bunge und Born Preis 2008 geht an Professor Eduardo Arzt
Kurzfassung: Das auswärtige wissenschaftliche Mitglied des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie, Professor Eduardo Arzt, Direktor des Instituts für Molekularbiologie an der Universität von Buenos Aires, ist Gewinner des Bunge und Born Preises 2008.
   

Datum: 28.07.2008
Titel: Link Intern Neues Risikogen für das Restless Legs Syndrom entdeckt
Kurzfassung: Patienten mit unruhigen Beinen, wie die Krankheit im Volksmund genannt wird, leiden unter meist nächtlichen Missempfindungen in den Beinen. Sie berichten von einem starken Bewegungsdrang, welcher einen erholsamen Schlaf unmöglich macht. Seit Jahren versuchen Ärzte und Wissenschaftler die Ursachen der Erkrankung mit Hilfe genetischer Untersuchungen zu klären. Jetzt gelang es PTPRD als neues Risikogen für RLS zu identifizieren. Insgesamt sind nunmehr vier RLS-Gene durch genomweite genetische Studien entdeckt. Träger von Risiko-Sequenzvarianten in diesen Genen haben ein erhöhtes Risiko, an RLS zu erkranken. Aufgrund der bekannten Funktionen der identifizierten Gene könnte es sich beim RLS um eine frühe Entwicklungsstörung des zentralen Nervensystems handeln.
   

Datum: 14.07.2008
Titel: Link Intern Posttraumatische Belastungsstörung: Die Suche nach der "Pille danach"
Kurzfassung: Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie berichten auf der FENS (Forum of European Neuroscience) in Genf über ihre neuesten Forschungsergebnisse zur Posttraumatischen Belastungsstörung. Carsten Wotjak und sein Team gehen der Frage nach, unter welchen Umständen aus einem traumatisierenden Erlebnis eine krankhafte posttraumatische Belastungsstörung entsteht. Neben grundsätzlichen genetischen und umweltbedingten Faktoren entwickelt sich die Krankheit erst im Laufe der Zeit. Diese Tatsache eröffnet zahlreiche therapeutische Interventionsmöglichkeiten, wenn die Wissenschaftler ein genaueres Verständnis der molekularen und zellulären krankheitsassoziierten Veränderungen besitzen.
   

Datum: 29.05.2008
Titel: Link Intern Neues Tiermodell eröffnet Einsichten in die Pathophysiologie von Angst- und Depressionserkrankungen!
Kurzfassung: Affektive Störungen, wie die Depression, gehen mit einer erhöhten Ausschüttung des Stresshormons Corticotropin-releasing Hormone (CRH) im Gehirn einher. Erst die Normalisierung der CRH Aktivität führt zu einer erfolgreichen Therapie, wie klinische Studien belegen. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München gelang es, eine erhöhte CRH Aktivität in spezifischen Hirnregionen bei Mäusen auszulösen, so dass die pathophysiologischen Prozesse von stressinduzierten Erkrankungen auf molekularer, zellulärer und neuronaler Ebene studiert werden können...
   

Datum: 07.03.2008
Titel: Link Intern Wirksamkeit von Antidepressiva
Kurzfassung: Zum dritten Mal innerhalb der letzten 10 Jahre legt der Psychologe und Experte für Hypnose, Irving Kirsch, eine Analyse vor, wonach Antidepressiva nur bei sehr schwer ausgeprägter Depression wirksam seien. Die von Kirsch gezogenen Schlussfolgerungen haben keine klinische Gültigkeit...
   

Datum: 23.01.2008
Titel: Link Intern Das Ansprechen auf Antidepressiva wird vorhersagbar!
Kurzfassung: Das Profil des ABCB-1 Gens eines Patienten gestattet, die Vorhersage, ob er gut auf ein bestimmtes Medikament ansprechen wird oder nicht. Diese Entdeckung ist ein weiterer Schritt in Richtung der personalisierten Depressionstherapie ...
   

Datum: 21.01.2008
Titel: Link Intern Professor Florian Holsboer wird Ehrendoktor der Universität Leiden
Kurzfassung: Im Rahmen eines feierlichen Festakts erhält Professor Florian Holsboer am 8. Februar 2008 die Ehrendoktorwürde der ältesten Universität Hollands. Mit der Auszeichnung ehrt die Universität Leiden die herausragenden Leistungen...
   

Datum: 14.01.2008
Titel: Link Intern Raucher zeigen höheres Selbstmordrisiko
Kurzfassung: Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München zeigen auf, dass Jugendliche und junge Erwachsene eine umso stärkere Selbstmordneigung entwickeln, je höher ihr Tabakkonsum ist. Das Risiko einen Selbstmordversuch zu unternehmen...
   

Datum: 19.10.2007
Titel: Link Intern Wie wird unsere Stressreaktion spezifisch und treffsicher?
Kurzfassung: Forscher identifizieren einen molekularen Schalter, der unsere Zellen spezifisch und treffsicher auf Stress reagieren lässt. Wenn wir unter Stress stehen, reagiert unser gesamter Organismus sofort und effektiv...
   

Datum: 19.07.2007
Titel: Link Intern Ursache für Restless Legs Syndrom identifiziert
Kurzfassung: Unter Leitung von Münchner Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie und dem Institut für Humangenetik der GSF/TU München gelingt die Entdeckung genetischer Varianten, die nächtliche Unruhe in den Beinen bis zur Schlaflosigkeit auslösen können...
   

Datum: 18.07.2007
Titel: Link Intern Übergewicht erschwert Antidepressiva Wirkung
Kurzfassung: Laut aktueller Studie des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie sprechen depressive Patienten mit Übergewicht auf Antidepressiva deutlich geringer an...
   

Datum: 21.06.2007
Titel: Link Intern Professor Rainer Rupprecht wird Max Planck Fellow am MPI für Psychiatrie
Kurzfassung: Die Max-Planck-Gesellschaft ernennt Professor Rainer Rupprecht, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians-Universität München, zum Max Planck Fellow. Sie würdigt damit einen jungen engagierten Kliniker und fördert seine grundlagenorientierte und anwendungsnahe klinische Forschung...
   

Datum: 01.04.2007
Titel: Link Intern Gläsernes Gehirn schafft Durchblick
Kurzfassung: Forschern am Max-Planck-Institut für Psychiatrie gelingt hochauflösende 3D-Rekonstruktion von neuronalen Strukturen des Mäusegehirns...
   

Datum: 01.03.2007
Titel: Link Intern Träum ich oder wach ich? Einblicke in das schlafende Gehirn
Kurzfassung: Im Schlaf sind wir sensorisch weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten, es sei denn, der Wecker holt uns unsanft aus unseren Träumen. Gelegentlich passiert es jedoch, dass das Weckerklingeln nicht zum Aufwachen führt, sondern in das Traumerleben eingebaut wird – und wir verschlafen. Forscher am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München konnten nun erstmals zeigen, wie sich das Gehirn während der Traumphasen verhält...