
Forschung
Weltweit gilt das Max-Planck-Institut für Psychiatrie als eines der führenden Forschungsinstitute auf dem Gebiet der Psychiatrie. Neben Medizinern und Psychologen arbeiten Grundlagenforscher aller naturwissenschaftlichen Disziplinen gemeinsam an der Ursachenklärung und Therapieentwicklung psychiatrischer und neurologischer Erkrankungen.
Eine moderne Forschungsplattform erlaubt die Identifikation endogener und exogener Faktoren, die bei der Entstehung von psychischen und neurologischen Erkrankungen eine Rolle spielen. In molekularbiologischen Laboratorien werden sowohl genomweite Untersuchungen des Erbgutes (Genomik) als auch der Körpereiweiße (Proteomik) durchgeführt. Molekular-, zell- und verhaltensbiologische Untersuchungen an Tiermodellen dienen zur Prüfung unserer wissenschaftlichen Hypothesen.
Jedes Jahr nehmen etwa 400 Patienten an verschiedenen klinischen Studien teil. Umfassende Charakterisierung der Patienten durch klinische Untersuchung, psychopathologische und neuropsychologische Testung, Laboranalysen, neurophysiologische Methoden, bildgebende Verfahren sowie durch Proteinanalysen und Genotypisierung stellen die Grundlage dar, um komplexe psychiatrische und neurologische Erkrankungen ursächlich erforschen und erfolgreich therapieren zu können.
Derzeit sind über 500 Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Psychiatrie beschäftigt. Die Forschung gliedert sich in 13 präklinische und 15 klinische Arbeitsgruppen, die sich den folgenden Forschungsthemen widmen:
- Depression/Angst
- Neurologie
- Alternsforschung
- Psychopharmakologie
- Schlaf
- Innere Medizin
- Geschichte der Psychiatrie


