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Projekte der AG Hausch

Zusammenfassung

 

Psychopharmakologische Arzneimittel (Psychopharmaka) gehören zu den besten Hilfsmitteln, um auf klinisch relevante Weise die biologische Basis komplexer Geisteskrankheiten zu untersuchen. Das Ziel der Arbeitsgruppe „Chemische Genomik” ist die chemische Modulierung und pharmakologische Charakterisierung von Proteinen, die an psychiatrischen Störungen beteiligt sind. Hierfür entwickeln wir niedermolekulare chemische Verbindungen, um selektiv in biochemische Signalkaskaden einzugreifen, die bei Patienten in der Psychiatrie gestört sein könnten.

 

Unsere Projekte beinhalten in der Regel die Entwicklung von biochemischen oder Zell-basierten Assays für die zu untersuchenden Proteine. Diese Assays verwenden wir zum Screening chemischer Substanzbibliotheken in unserer internen Screening-Einheit. Die so identifizierten bioaktiven Verbindungen werden anschliessend in unserem Labor mit Hilfe von Medizinalchemie modifiziert, um ihre Eigenschaften (Affinität, Selektivität, physikalisch-chemische Parameter) zu verbessern und um ihre Struktur– Wirkungsbeziehungen besser verstehen zu können. Parallel dazu verfolgen wir die Röntgen-Strukturanalyse der Protein-Liganden-Komplexe, um ein rationelles Design zu ermöglichen.

Die so entdeckten kleinen Moleküle setzen wir als chemische Werkzeuge ein, um ihre Proteinfunktion auf biochemischer und zellulärer Ebene zu erklären und  Signaltransduktionswege auf pharmakologisch relevante Weise zu untersuchen. Die Rolle der Zielproteine bei Verhalten und Stressverarbeitung wird dann in Zusammenarbeit mit biologischen Arbeitsgruppen in Tiermodellen überprüft.

 

linkWebsiteEntwicklung spezifischer FKBP-Inhibitoren

linkWebsiteBiomimetisches Screening von CRH Rezeptor Liganden

linkWebsiteCharacterization of FKBP51 and FKBP52 knock-out mice

linkWebsiteAuswirkungen von chronischem Stress in genetisch veränderten Mauslinien mit depressionsähnlichen neuroendokrinen und verhaltenphänotypischen Veränderungen

linkWebsiteCharakterisierung von neuen Kandidatengenen für stress-assoziierte Erkrankungen